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Geschichte (Jugendfeuerwehr)

Seit der Gründung der Wehr waren und sind die Verantwortlichen bestrebt, junge Männer und Frauen für den Dienst an der Allgemeinheit zu gewinnen. Nach der Eingemeindung des Ortes und der Eingliederung zur Feuerwehr Karlsruhe, startete der damalige Abteilungsausschuss einen neuen Versuch. Grundlage hierfür war die Gründung einer Jugendfeuerwehr am 26. Februar 1972 als Nachwuchsorganisation für die Aktive Wehr unter Abt.-Kdt. Kurt Bergemann. Nach einer Werbeaktion in der Hauptschule und in der Gemeinde meldeten sich acht Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren, mit welchen die Jugendfeuerwehr Stupferich am 15. Juni 1972 auch praktisch ihre Arbeit aufnahm.

An verschiedenen Veranstaltungen wurde im Laufe der Jahre teilgenommen. So manche Schauübung, Wettkampf und Zeltlager wurde von unserer Jugend besucht. Hier nun ein kleiner Ausschnitt:

Übungen & Großübungen in und um Stupferich

Ihr Können konnte die Jugendfeuerwehr immer wieder in zahlreichen Übung zeigen. So gehört bei jedem Feuerwehrfest mindestens eine Jugendfeuerwehrübung zum festen Bestandteil. Aber auch größere Übungen mit den Nachbarwehren fanden zahlreiche statt. So wurde zum 10-jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr eine Jubiläumsübung bei der Firma Schneider durchgeführt (1982). Beim 50-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Stupferich fand eine Übung mit der Jugendfeuerwehr aus Durlach auf dem Spielplatz der Bergleshalle statt (1986). Zum 60-jährigen Jubiläum der Wehr (1996) fand eine Übung mit allen anderen Bergdörfern statt. In den letzten Jahren finden regelmäßig Übungen der Bergdorf-Jugendfeuerwehren statt. Diese Übungen werden im Wechsel bei den beteiligten Wehren Hohenwettersbach, Wettersbach, Wolfartsweier und Stupferich durchgeführt. In Stupferich fanden solche Übungen im Jahre 2003 bei der Firma Becker Küchen, im Jahre 2008 bei der Firma Vogelsitze statt und im Jahr 2016 stand das Gemeindezentrum Stupferich "in Flammen" und musste durch die Jugendfeuerwehrabteilungen abgearbeitet werden.

Ebenfalls beteiligt sich unsere Jugendfeuerwehr bei Großübungen der Jugendfeuerwehr Karlsruhe. So nahmen wir an Übungen an der Maryland-Schule (2000), beim Einkaufszentrum Wal-Mart (2003), im Schulzentrum Neureut (2006), bei der Firma Bosch (2007) und im Siemens Industriepark (2009) teil. Im Jahr 2011 zeigten die Jugendlichen ihr Können beim Amt für Abfallwirtschaft, 2013 in der Kaserne in Neureut. Und 2015 wurde die Europäische Schule erfolgreich gelöscht.

Solche Übungen sind wichtig um das Können den Freunden, den Eltern und Geschwistern zu zeigen. Aber es ist auch eine gute Möglichkeit, um Nachwuchs für unsere Jugend zu werben.

Auszeichnungen & Feuerwehr-Wettkämpfe

Die Jugendleistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr konnte in den vergangen Jahren ebenfalls entgegen genommen werden. So nahm unsere Jugend 1987 in Reichenbach und Neureut, 1989 in Linkenheim, 2003 in Weinheim und 2009 in Pfinztal-Berghausen erfolgreich an der Abnahme teil. Auch im Jahre 2013 und 2015 haben einige Jugendliche erfolgreich an der Leistungsspange teil genommen. Diese Abnahmen fanden meist in Zusammenarbeit mit anderen Wehren aus den Bergdörfern statt. So wurde auch hier mehrfach mit den Nachbarwehren aus Wettersbach, Hohenwettersbach und Wolfartsweier zusammengearbeitet.

Ein noch relativ junges Programm konnte mit der Jugendflamme eingeführt werden. Die in 3 Stufen verliehene Jugendflamme wurde fest in das Ausbildungsprogramm aufgenommen. Es begleitet die Jugendlichen von ihrem Eintritt bis zum Übertritt in die Aktivität. Bereits mehrfach konnte die Jugendflamme Stufe 1 und Stufe 2 verliehen werden. Erstmalig wurde im Jahr 2015 die Stufe 3 an zwei Jugendliche verliehen. Und erneut, bereits 2017, an 4 weitere Jugendliche. Dies ist eine gute Möglichkeit für die Kinder, ihr Können zu erproben und sich im Team gemeinsam auf etwas vorbereiten zu können.

Besonderes Highlight: 24-Stunden-Dienst

Bei allen Kindern sehr beliebt sind auch die 24-Stunden-Dienste. So führten wir bisher fünf solcher Tage durch (2005/2007/2011/2017/2019). Einen Tag wie bei der Berufsfeuerwehr zu erleben, lässt sich kaum ein Jugendlicher entgehen. Die 24 Stunden sind prall gefüllt mit Unterricht in Theorie und Praxis. Sport gehört genauso dazu wie der Küchendienst oder die Fahrzeugkontrolle. Das Salz in der Suppe sind natürlich die Einsätze. Sei es ein eingelaufener Feuermelder, eine vermisste Person, ein Spielplatzbrand oder ein Großfeuer auf dem Grillplatz. Die „Einsätze“ sind natürlich nicht real, sondern nur realistisch gestaltete Übungen. Dieses tut allerdings dem Spaß der Jugendlichen keinen Abbruch. Die nächsten 24 Stunden kommen bestimmt!

Für die Umwelt

Auch im Umweltschutz ist unsere Jugend aktiv. So führt die Jugend seit 1986 jährliche Altpapiersammlungen durch. So können die Jugendlichen aktiv etwas für den Umweltschutz tun und natürlich auch selber die Jugendkasse aufbessern. Des Weitern helfen wir seit 2007 der Stupfericher Bevölkerung, den ausgedienten Weihnachtsbaum zu entsorgen. Diese Aktion ist natürlich kostenlos, aber die hierbei erhaltenen Spenden füllen unser Jugendsparschwein ebenfalls. Den Kids gefällt die Aktion ohnehin - können sie doch ganz legal eine Klingelparty starten.

Sportlich aktiv - Schwimmen & Indiaka

Sportlich ist unsere Jugend seit 1983 immer wieder in Erscheinung getreten. So wurden in den 80er Jahren beim Schwimmwettkampf beachtliche Erfolge erzielt. Beispielsweise belegten wir im Staffelwettbewerb einen ersten und zweiten Platz. In den Jahren 1989, 1990 und 1991 konnte dieser Erfolg wiederholt werden und der Wanderpokal in Stupferich bleiben. Seither zeigen unsere Jugendlichen jedes Jahr aufs Neue ihr sportliches Können. So erschwammen sie sich in den Jahren 2012, 2013 und 2014 in der Altersstufe über 15 drei Mal in Folge den 1. Platz und konnten dadurch den Pokal für sich gewinnen.

Ebenfalls hat sich das Indiakaturnier seit dem Jahre 1989 für die Jugendfeuerwehr Stupferich etabliert. So nahm unsere Jugend seither immer mit 2 oder sogar 3 Mannschaften am Turnier teil. In den beiden Altersstufen konnten große Erfolge gefeiert werden. Neben zahlreichen zweiten und dritten Plätzen konnte 1998 und 2009 jeweils der 1. Platz in der Altersstufe 1 gefeiert und der jeweilige Pokal mit viel Jubel entgegen genommen werden. Um jedoch Wettkampftechnisch etwas in der Feuerwehrtechnik zu bleiben, finden im 2 Jahres Rhytmus die Jugendfeuerwehrspiele statt.Diese werden von einer Jugendabteilung des Stadtkreises Karlsruhe geplant und ausgetragen. Auch hier treten wir bereits seit einigen Jahren regelmäßig an und das mit großem Erfolg. So bestritten wir 2014 den 2. Platz und 2016 den 3. Platz.

Die längste Leitung der Welt

Eine besondere Aktion war sicherlich die längste Schlauchleitung der Welt. Sie wurde am 31. Mai 2003 rund um Rheinstetten verlegt. Zusammen mit 72 Jugendfeuerwehren aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe wurden 2500 B- Schläuche mit einer Gesamtlänge von 51km verlegt. Wir verlegten und überwachten die letzte Schlauchlängen und unser LF16-TS bildete die letzte Pumpe vor der Wasserabgabe. So konnte um kurz nach 20:00 Uhr, nach insgesamt 14 Stunden, an der Keltenhalle in Mörsch endlich „Wasser Marsch“ gegeben werden. Ein Eintrag ins Guinnes Buch der Rekorde belohnte die Anstrengungen.

Zeltlager & Ausflüge - National & International

Auch bei den Zeltlagern der Jugendfeuerwehr Karlsruhe waren wir vertreten. So waren wir in den Anfangsjahren in Bermersbach (1974), Ebersteinburg und beim 2. Internationalen Zeltlager in Grötzingen dabei. 1986 führte uns das Zeltlager in den hohen Norden, nach Flensburg. 1988 nach Bärenthal in Frankreich. 1994 schlugen wir unsere Zelte in St. Blasien im Schwarzwald auf. 1998 waren wir wieder ín Bärenthal / Frankreich zu Gast. In der Hansestadt Hamburg waren wir 2004 genauso mit dabei, wie 2006 in Weidenthal in der Pfalz. 2008 führte uns das Zeltlager in den Stöcklewald in Triberg im Schwarzwald. Im Jahr 2013 nahm die Jugendfeuerwehr Karlsruhe erstmalig am Zeltlager des Landkreises teil. So fand das Landkreiszeltlager 2013 in Langensteinbach statt. Weiter ging es 2014 wieder mit dem Stadtkreiszeltlager in Hauenstein in der Pfalz und ebenso in der Pfalz waren wir 2016 im Zeltlager in Lemberg. Unsere eigenen Zeltlager veranstalteten wir in den Jahren 1999, 2000, 2001 und 2010. Hierbei zelteten wir jeweils in der näheren Umgebung von Stupferich. In jedem dieser Zeltlager erlebten die Jugendliche schöne Tage, knüpften Freundschaften mit anderen Wehren, die teilweise bis in die Aktivität führten. Zelte und Feldbetten gehören zu einem Zeltlager genauso dazu, wie das Lagerfeuer und leider auch der Regen. In so manchem Lager floss das Wasser mitten durch die Zelte oder es war mitten im Sommer bitterkalt - was dem Spaß allerdings keinen Abbruch tat.

Zeltlager sind ein fester und wichtiger Bestandteil unserer Jugendarbeit. Genauso gehören aber auch kleinere und größere Ausflüge dazu. So besuchte unsere Jugend 1985 das Schloss in Rastatt, 1986 schauten wir hinter die Kulissen der Spielcasinos in Baden Baden. Höhepunkte waren sicherlich die Wochenenden in München (1989) und in Paris (1991). Mehrfach besuchten wir den Europapark in Rust. Die Sommerrodelbahn am Mehliskopf (2002) darf aber genauso wenig in dieser Aufzählung fehlen wie der Erlebnispark Tripsdrill (2005). Im Jahr 2003 verbrachten wir ein Wochenende im Ruhrgebiet und besuchten den dortigen Movieworld Erlebnispark. Die Flughafenfeuerwehren von Frankfurt (2000) und Stuttgart (2009) wurden mit großer Bewunderung genau unter die Lupe genommen. Eine Kletterpartie gab es im Waldseilpark am Turmberg (2010) und etwas entspannter wurde es beim Schwarzlicht-Minigolf in Ettlingen 2017.

Mit der Aktiven Wehr fest verbunden

Auch bei zahlreichen Festen sind wir präsent. So darf unsere Spielstraße beim Straßenfest genauso wenig fehlen wie beim Herbstfest der aktiven Wehr. Bei Spritz- und Geschicklichkeitsspielen können die Kinder, aber auch so mancher Erwachsene, ihr Können unter Beweis stellen. Aber auch Popcorn, Eis und leckere Milchshakes waren schon in unserem Angebot. Diese Feste bieten immer wieder die Gelegenheit für die Jugend, sich zu präsentieren und auch Nachwuchs zu gewinnen.

 

All diese Aktionen und alle regulären Dienstabende, welche jeden Freitag für zwei Stunden stattfinden, sind geplant und durchgeführt von sehr engagierten Männern und Frauen. Diese widmen sich, neben der Tätigkeit der Aktiven Feuerwehrmannschaft, in ihrer Freizeit ehrenamtlich der Jugendarbeit in der Jugendfeuerwehr. Damit auch die Jugendlichen zwischen all diesen Dienstabenden einmal das Zepter übernehmen dürfen, haben sie seit 2014 hin und wieder die Möglichkeit, einen solchen Dienstabend in einer Kleingruppe vorzubereiten.

Treffpunkt ist jeden Freitag um 18:00 Uhr im Gerätehaus der Feuerwehr. In den Übungsabenden lernen wir die Technik der Feuerwehr kennen. Ebenfalls spielen wir Indiaka oder veranstalten Faschings- und Halloweenpartys. Bei Funkübungen erkunden wir den Ort. Bei uns wird es nie langweilig, denn an erster Stelle stehen immer Spaß und gute Laune. Komm einfach bei uns vorbei, Wir freuen uns auf DICH!